Hörverlust und Demenz

Neue Studien belegen den Zusammenhang
Dass Hören und Gedächtnis eng zusammenhängen, zeigen immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen. Besonders spannend: Hörverlust gilt mittlerweile als einer der größten beeinflussbaren Risikofaktoren für Demenz.
Was die Forschung zeigt
Langzeitstudien aus den USA und Europa haben ergeben, dass Menschen mit unbehandeltem Hörverlust ein deutlich erhöhtes Risiko für kognitive Einschränkungen haben. Je stärker die Hörminderung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, im Alter an Demenz zu erkranken. Schon bei leichter Schwerhörigkeit sinkt die Gedächtnisleistung spürbar.
Warum besteht dieser Zusammenhang?
Forscher nennen drei Hauptgründe:
Reizmangel fürs Gehirn – Wenn Sprache und Geräusche nicht mehr klar ankommen, fehlen wichtige Impulse. Gehirnareale, die normalerweise mit Hören beschäftigt sind, werden unterfordert und bauen schneller ab.
Kognitive Belastung – Wer schwer hört, muss sich stärker konzentrieren, um Gesprächen zu folgen. Diese ständige Anstrengung kostet Energie, die dann für andere Denkprozesse fehlt.
Soziale Isolation – Wer sich zurückzieht, weil er Gespräche nicht mehr versteht, hat weniger soziale Kontakte. Das fördert Einsamkeit und ist ein bekannter Risikofaktor für Demenz.
Die gute Nachricht
Rechtzeitig versorgte Hörverluste können das Risiko deutlich senken. Moderne Hörsysteme stellen sicher, dass das Gehirn weiterhin ausreichend akustische Reize bekommt und soziale Teilhabe möglich bleibt. Untersuchungen zeigen: Menschen, die frühzeitig Hörgeräte nutzen, bleiben geistig länger fit und profitieren von mehr Lebensqualität.

Wer rechtzeitig handelt, schützt nicht nur sein Gehör, sondern auch sein Gedächtnis. Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin für einen kostenfreien Hörtest.

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